Maria Hilf im Wandel
Bühl, 17.12.2025. Auf dem Gelände des Klosters Maria Hilf sind derzeit erste Bauaktivitäten zu sehen. Sie stehen im Zusammenhang mit dem Projekt „Maria Hilf im Wandel“, das bereits vor rund einem Jahr im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt und als erste Phase der Arealentwicklung angekündigt wurde. Inzwischen liegt die Baugenehmigung für den Neubau eines Gebäudes für Betreutes Wohnen, das sich oberirdisch in zwei Baukörper gliedert, vor.
Ein neues Kapitel für die Schwestern und das Klosterareal
Der Neubau entsteht an der Rückseite des bestehenden Haupthauses und wird eng an den Klosterkomplex angebunden. Die Nähe zur Klosterkirche bleibt dabei bewusst erhalten: Kurze Wege zur Kirche ermöglichen den Schwestern auch künftig die Teilnahme am geistlichen Leben. „Wir blicken mit großer Vorfreude auf einen Ort, der unseren Lebensrhythmus aufnimmt und zugleich offen für andere Menschen ist. Für die Unterstützung auf diesem Weg sind wir sehr dankbar“, sagt Provinzoberin Schwester Barbara Geißinger.
Parallel zum Neubau ist eine Sanierung des Hauptgebäudes im Inneren vorgesehen. Dort entstehen zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften, die insbesondere für Schwestern mit höherem Unterstützungsbedarf ausgelegt sind. Damit wird das bestehende Gebäude funktional neu geordnet und in das Gesamtkonzept eingebunden.
Die beiden oberirdischen Baukörper des Neubaus sind unterirdisch über eine gemeinsame Tiefgarage verbunden. Die aktuell sichtbaren Maßnahmen dienen der Bauvorbereitung, darunter technische Erkundungen und vorbereitende Arbeiten. Die Fertigstellung des Neubaus ist nach derzeitigem Stand für den Sommer 2027 vorgesehen.
Mit dem Projekt entwickeln die Niederbronner Schwestern gemeinsam mit ihren Projektpartnern das traditionsreiche Klosterareal behutsam weiter. Während der Bauzeit leben die Schwestern vorübergehend im Exerzitienhaus.
Ein neuer Ort der Begegnung
Die Nutzung als Betreutes Wohnen ist bewusst über den Kreis der Ordensgemeinschaft hinaus gedacht.
Ergänzt wird das Vorhaben durch ein geplantes Café am Kloster als offenen Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner, Nachbarschaft und Besucher. Der bestehende Kreuzweg bleibt erhalten und wird in die Gestaltung der Außenanlagen integriert.



Die Bildrechte liegen beim Urheber dieser Seite. Es handelt sich um eine Entwurfsvisualisierung des geplanten Bauvorhabens.
Ein Ort zum Verweilen: Café am Kloster
Das Café: Ein lichtdurchfluteter, offener Treffpunkt mitten im Grünen führt Bewohnerinnen, Nachbarschaft und Besucherinnen zusammen. Zwischen ehrwürdigem Baumbestand entsteht ein Ort des Austauschs, der Ruhe und des Miteinanders. Er bildet eine lebendige Brücke zwischen Klostergelände und Stadt, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch der vorhandene Kreuzweg bleibt erhalten und wird in das neu gestaltete Außengelände integriert, sodass er weiterhin zugänglich bleibt. So entsteht mitten in Bühl ein Ort, der Tradition bewahrt und zugleich Offenheit und Gemeinschaft fördert.
Vorbereitende Maßnahmen beginnen
In den kommenden Wochen beginnen die ersten vorbereitenden Arbeiten auf dem Gelände. Diese umfassen vor allem technische Erkundungen und bauvorbereitende Maßnahmen, die die Grundlage für die späteren Bauphasen schaffen.
Da sich das Areal mitten in einem bestehenden Wohnumfeld befindet, ist uns eine transparente Kommunikation wichtig. Auf dieser Website informieren wir deshalb über wichtige Schritte im Planungs- und Umsetzungsprozess.
Für Rückfragen steht das Projektteam gerne über das Kontaktformular zur Verfügung.
Wir danken allen, die das Projekt begleiten, den Anwohnerinnen und Anwohnern, der Stadtverwaltung sowie allen Interessierten, die die Entwicklung mit Wohlwollen und Aufmerksamkeit verfolgen.
Über das Projekt „Maria Hilf im Wandel“
Mit dem Projekt „Maria Hilf im Wandel“ wird das Klosterareal in Bühl Schritt für Schritt erneuert und weitergedacht. Ziel ist es, die klösterliche Geschichte zu bewahren, spirituelle Werte lebendig zu halten und gleichzeitig Räume für zeitgemäßes Wohnen und Begegnung zu schaffen.





